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Museumswerkstatt daheim

Viele Bastelideen aus den Museumswerkstätten für Kinder können ganz einfach nachgebastelt werden. Mit Materialien, die sich in fast jedem Haushalt finden  und einer ausführlichen Anleitung zum Nachmachen, gibt es hier Kreativ-Tipps für daheim.   

Drei gewinnt

Mit Schneemännern und Rentieren macht das Spielen gleich doppelt Spaß. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang.
Mit Schneemännern und Rentieren macht das Spielen gleich doppelt Spaß.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang.
Was ihr braucht:
  • 10 Korken
  • weiße, braune, orangene und rote Farbe
  • etwas Tonpapier
  • ein Stück Stoff - als Alternative eignet sich ein Stück Papier
  • einen schwarzen Filzstift
  • Schere, Kleber, Bleistift und Lineal
  • Nadel und einen nicht zu dünnen Faden
 1. Das Bemalen

Als erstes bemalt ihr fünf Korken weiß – für die Schneemänner und die anderen fünf in braun, das werden die Rentiere. Lasst sie gut trocknen.

Tipp: Je nachdem wie gut eure Farbe deckt, müsst ihr die Korken öfters bemalen. Plant deshalb ein bisschen mehr Zeit dafür ein.

2. Der Kopfschmuck

Schneidet für jeden Schneemann Haare aus und jeweils zwei Geweihe für jedes Rentier. Klebt den Kopfschmuck an die jeweiligen Korken.
Jetzt könnt ihr die Korken noch anmalen, z.B. ein Gesicht, Knöpfe für den Schneemann usw.

3. Das Spielbrett

Aus dem Stoff schneidet ihr einen runden Kreis aus. Dann müsst ihr das Spielfeld aufzeichnen. Es muss aus 3x3 Feldern bestehen. Die Felder sollten in etwa gleich groß sein. Mit der Nadel und dem Faden müsst ihr nun ca. 1cm vom Rand um das Spielfeld nähen, so dass sich der Stoff später zu einem Säckchen zuziehen lässt. Verknotet den Faden am Ende gut, so dass er euch nicht rausrutscht.
Und dann kann schon gespielt werden.

Tipp: Entweder ihr benutzt eine Zickzackschere oder vernäht den Rand des Spielfeldes mit einem dünnen Faden, damit er nicht aufribbelt.

Martinslaterne

Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Was ihr braucht:
  • 2 weiße Pappteller
  • weißen und orangefarbenen Tonkarton
  • Transparentpapier, alternativ Backpapier
  • einen Steckdraht
  • Bleistift, Lineal, Schere, Kleber
  • Federn, alternativ Watte
  • LED Teelicht oder LED Kerze
 1. Vorbereitungen

Zeichnet einen Gänsekopf mit Hals, einen Schnabel, einen Gänseschwanz und die Füße auf ein weißes Blatt Papier und schneidet die Vorlagen aus. Jetzt zeichnet ihr die Vorlagen auf die richtige Farbe vom Tonkarton. Ihr braucht von allem jeweils zwei Teile.
Alternativ könnt ihr auch unsere Vorlage (siehe Kasten rechts) ausdrucken und ausschneiden.
Tipp: Denkt daran, dass jeweils eins spiegelverkehrt sein muss!

2. Der leuchtende Bauch

Schneidet einen runden Kreis aus der Mitte des Papptellers. Aus dem Transparentpapier schneidet ihr ebenfalls einen Kreis, der ca. 1 cm größer ist, als das Loch im Pappteller. Klebt den Transparentpapierkreis von innen auf den Pappteller.

3. Die Martinsgans

Jetzt müsst ihr noch die ausgeschnittenen Hälse, Füße und Schwänze von innen an eure Pappteller kleben.  Malt der Gans noch ein paar Augen und verschönert die Füße, den Schwanz und den Mund - so wie es euch gefällt.

 4. Die Verbindung

Damit aus beiden Teilen eine richtige Martinslaterne wird, müssen sie noch verbunden werden. Schneidet aus dem Tonpapier einen ca. 30 cm langen und 10 cm breiten Streifen.

5. Die Zacken

Rechts und links zeichnet ihr auf der langen Seite des Papiers  einen ca. 1 cm langen Rand. Jetzt schneidet ihr nach Gefühl den Rand bis zur Linie ein.
Tipp: Je enger beieinander ihr schneidet, desto besser könnt ihr später die Rundungen formen.

6. Das Kleben

Jetzt wird es ein bisschen schwieriger. Knickt zunächst alle Zacken bis zur Linie einmal um. Klebt nun den Streifen Stück für Stück von innen an einen der beiden Pappteller. So lange, bis die eine Seite vollständig am Pappteller kleben bleibt.
Jetzt kommt die andere Seite dran. Sobald beide Seiten zusammengeklebt sind, habt ihr es fast geschafft.
Tipp: Achtet ein bisschen darauf, dass die Füße, der Hals und die Gänseschwänze ähnlich zueinander stehen.

7. Der letzte Schritt

Nun muss nur noch der Draht zwischen den beiden Pappteller befestigt werden. Dafür stecht ihr vorsichtig eine Seite des Drahts durch einen Pappteller und verzwirbelt ihn oben mit dem restlichen Draht. Und das gleiche macht ihr auf der anderen Seite auch. Wenn ihr mögt, könnt die die beiden Köpfe noch zusammenkleben. Und schon ist eure Martinslaterne fertig.
Wenn ihr mögt, könnt ihr jetzt noch ein paar Federn oder Watte auf den Gänsebauch.

 Tipps zur Martinslaterne:
  •  Sollten Eure Pappteller beschichtet sein, empfiehlt es sich eine Heißklebepistole zu verwenden. Bei „richtigen“ Papptellern sollte ein Klebestift oder flüssiger Kleber super halten.
  • Stellt niemals eine brennende Kerze in eure Gans. Die Brandgefahr ist viel zu groß. Benutzt lieber LED-Lampen.

Vogel-Imbiss

Selbstgemacht schmeckt es auch den Vögeln am besten. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang.
Selbstgemacht schmeckt es auch den Vögeln am besten.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang.
Was ihr braucht:
  • verschiedene Sämereien, vor allem Sonnenblumenkerne, aber auch Hanfsamen, Haferflocken, Leinsamen
  • Kokosfett
  • Ein Gefäß zum befüllen, z.B. einen alten Tontopf mit Loch, eine alte Tasse oder Plätzchenausstecher
  • einen nicht zu dünnen Stock, am besten mit gegabelten Ästen
  • eine lange Kordel
  • eine Schere
  • Pinsel und Farbe
  • einen Kochtopf
  • einen Kochlöffel
 1. Blumentopf bemalen

Als erstes kommt Farbe auf den Blumentopf. Ihr könnt ihn nach Lust und Laune bemalen.
Kleiner Tipp: Wenn ihr den getrockneten Blumentopf mit etwas Fett einreibt kann Regen der Farbe nichts anhaben.

2. Die Kordel festbinden

Schneidet ca. 1 Meter von der Kordel ab. Umwickelt nun ein Ende einige Male fest um die Mitte des Stocks und verknotet alles gut. Das ist später die Wegrutschsperre für den Blumentopf. Mit dem anderen Ende der Schnur wird der Vogel-Imbiss dann an den Ast gebunden.

3. Kokosfett erhitzen

Nun müsst ihr das Kokosfett vorsichtig in einem Kochtopf erhitzen.  Wenn alles geschmolzen ist, könnt ihr den Topf von der Herdplatte nehmen.

4. Vogelfutter mischen

Rührt nun die Sämereien vorsichtig unter. Das Verhältnis von Fett zu Sämereien sollte ca. 1:1 sein. Lasst die Mischung gut abkühlen. Aber nur so weit, dass sich die Masse noch gut verteilen lässt.

5. Blumentopf vorbereiten

Schiebt den Blumentopf auf den Ast. Achtet darauf, dass auch die Kordel zum Aufhängen durch das Loch geführt wird. Der Ast sollte maximal 10 cm rausstehen.

6. Das Befüllen

Jetzt kommt die schönste Aufgabe: Ihr füllt den Blumentopf mit dem Sämereien-Kokosfett-Gemisch. Streicht es schön glatt und lasst es anschließend vollständig auskühlen. Nun könnt ihr einen geeigneten Platz im Garten suchen.

 Tipps für den Vogel-Imbiss:
  • Wenn es wärmer wird, solltet ihr die Vögel nicht weiter füttern. Denn sonst kann es passieren, dass sie das Körnerfutter an ihre Jungen weitergeben. Diese können die schwere Kost jedoch nicht gut verdauen und können im schlimmsten Fall sogar daran sterben.
  • Der Platz für den Vogel- Imbiss sollte schattig sein, damit sich der Inhalt an einem warmen Wintertag nicht erwärmt und herausfällt.
  • Die Futterstelle muss so angebracht und gebaut werden, dass das Vogelfutter nicht nass werden kann.
  • Auch Katzen stellen eine Gefahr dar. Ihr solltet daher überlegen, wo ein geeigneter Platz ist, so dass die Vögel in Sicherheit fressen können.
  • Als Alternative zu den Sämereien könnt ihr auch schon fertig gemischtes Vogelfutter kaufen.

Bienenwachstücher selbstgemacht

Die selbstgemachten Bienenwachstücher sind eine tolle und nachhaltige Geschenkidee. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Die selbstgemachten Bienenwachstücher sind eine tolle und nachhaltige Geschenkidee.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Was ihr braucht:
  • 100% Baumwollstoff
  • ein paar Gramm Bienenwachs in Bio-Qualität, am besten vom regionalen Imker
  • zwei kleine Töpfe die ineinanderpassen
  • optional auf 100g Bienenwachs 5g Mandelöl
  • einen Backpinsel
  • Backpapier
  • ein Bügeleisen
1. Wachs schmelzen

Erhitzt das Bienenwachs in einem alten kleinen Topf oder in einer kleinen Schüssel über dem Wasserbad.
Sobald das Wachs geschmolzen ist, gebt das Mandelöl hinzu und rührt es gut unter. Haltet das geschmolzene Wachs nun warm, damit es nicht so schnell wieder fest wird. 

2. Stoff zuschneiden

Schneidet euren Stoff in die gewünschte Größe.

Tipp: Wenn ihr eine Zickzackschere habt nutzt sie gerne, dann franst der Stoff nicht aus und ihr habt direkt einen schönen Abschluss.

3. Mit Wachs bestreichen

Legt den Stoff auf ein Blatt Backpapier und bestreicht diesen von einer Seite – so dünn, aber gleichmäßig es geht, mit dem Wachs. 

4. Nur noch bügeln

Legt nun das zweite Blatt Backpapier auf den Stoff und geht mit dem Bügeleisen so lange gleichmäßig über den Stoff, bis das Wachs wieder flüssig geworden ist. Arbeitet alles gut ein, damit der gesamte Stoff mit Wachs getränkt ist.

5. Fast geschafft

Den Stoff nun zügig vom Backpapier trennen und an der Luft abkühlen lassen. 

 

Tipps für das Herstellen eines Bienenwachstuchs:
  • Wenn ihr das Tuch reinigen möchtet, dann nehmt einfach lauwarmes Wasser und wenn nötig ein klein wenig Spülmittel.
  • Trotz Mandelöl kann das Tuch mit der Zeit etwas spröde werden. Dann könnt ihr das Tuch einfach nochmal zwischen Backpapier legen und nochmal drüberbügel – dann ist es wie neu!
  • Das Bienenwachstuch ist atmungsaktiv, lässt also deine Lebensmittel atmen und wirkt durch die natürlichen „Zutaten“ antiseptisch. Nicht eingepackt werden sollte rohes Fleisch und roher Fisch. 
  • Am besten macht ihr gleich mehrere Tücher in verschiedenen Größen. Denn das sind prima Mitbringsel und kleine Geschenke, über die sich jeder freut.
  • Durch die Wärme und den Druck deiner Hände wird das Bienenwachstuch geschmeidig und schmiegt sich der Form an – einfach ein bisschen Geduld haben.

Eine Blumenpresse bauen

Mit einer selbstgemachten Blumenpresse lassen sich die schönsten Farben des Sommers einfangen. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Mit einer selbstgemachten Blumenpresse lassen sich die schönsten Farben des Sommers einfangen.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Was ihr braucht:
  • eine (Sperr)Holzplatte
  • eine Säge
  • etwas Schleifpapier
  • 4 Rundkopfschrauben
  • 4 Flügelmuttern
  • 4 Unterlegscheiben
  • eine Bohrmaschine
  • Wellenpappe
  • Zeitungspapier
  • Schere
  • Pinsel und Farbe
 1. Holz zusägen

Aus den Sperrholzplatten müsst ihr zwei gleich große Platten sägen. Die Größe dürft ihr euch überlegen, so wie es euch gefällt. Je größer die Holzplatten, desto mehr Blumen können gleichzeitig getrocknet werden.

2. Löcher bohren

In allen vier Ecken wird später eine Schraube benötigt. Zeichnet so gleichmäßig wie möglich die Stellen für eure Bohrlöcher mit einem Bleistift auf. Lasst dabei genügend Platz zum Rand, sonst kann es passieren, dass sich das Sperrholz spaltet oder einreißt. Dann müssen die Löcher gebohrt werden. Lasst euch am besten von einem Erwachsenen dabei helfen.

Tipp: Sollte trotz genügend Abstand was abspringen ist das auch kein Weltuntergang – die Seite könnt ihr ganz einfach nach innen richten und es fällt kaum noch auf.

3. Schleifen

Alle Kanten und Ecken müssen nun glattgeschliffen werden. Mit dem Schleifpapier gleichmäßig und mit leichtem Druck über die Kanten fahren.

4. Bemalen

Bemalt eure Blütenpresse nach Lust und Laune. Je bunter desto besser. Lasst die Farbe gut trocknen. Obwohl man nur eine Seite sehen kann, können alle Seiten farbenfroh verziert werden.

Tipp: Zeichnet die Größe eurer Platten vorher auf ein Stück Pappe, so dass ihr sie als Schablone für den nächsten Schritt nutzen könnt.

5. Pappe und Papier zuschneiden

Die Pappe und das Zeitungspapier müssen zugeschnitten werden. Für jedes Stück Pappe, dass ihr ausschneidet müssen zwei Stücke Zeitungspapier ausgeschnitten werden. Nun stellt ihr aus einem Stück Pappe eine Schablone in Form eines rechtwinkligen Dreiecks her, um von den Papp- und Papierscheiben jeweils genau gleich große Ecken abzuschneiden. Die Ecken müssen natürlich so weit abgeschnitten werden, dass die Papp- und Papierscheiben mit wenig Luft zwischen die Schrauben der Presse passen.

Tipp:  Passt auf, dass ihr nicht zu viel abschneidet, sonst wird der Turm später vielleicht wackelig.

6. Die Blumenpresse zusammenlegen

Wenn die Farbe getrocknet und alles zugeschnitten ist, legt ihr die Presse zusammen:  Ihr schiebt die Schrauben mit Unterlegscheibe von unten in das für unten angedachte Brett. Dann legt ihr zwischen die Schrauben erst eine Pappscheibe, dann zwei Papiere, dann wieder eine Pappe, zwei Papiere usw, bis alle Papiere und Pappen aufgebraucht sind. Ganz obenauf liegt natürlich eine Pappe.

Dann legt Ihr das bemalte Brett mit der bemalten Seite oben auf die Schrauben, legt wieder Unterlegscheiben darauf und schraubt das Ganze dann mit den Flügelmuttern fest.

 Tipps für die Blumenpresse:
  • Achtet darauf, dass beim Trocknen keine Pflanzenteile übereinanderliegen
  • Das Zeitungspapier ist deshalb so wichtig, da es das Wasser der Pflanzen aufsaugt. Deshalb sollten die Papierschichten mit der Zeit mal gewechselt werden.
  • Wann die Pflanze getrocknet ist hängt von vielen Faktoren ab. 3 Tage solltet ihr sicher warten, bevor ihr vorsichtig nachschauen könnt.
  • Wer mag kann mit den getrockneten Pflanzen auch ein „Herbarium“ anlegen. Dafür klebt ihr die getrockneten Pflanzen auf einen Zettel und schreibt alle wichtige Informationen zur Pflanze hinzu, z.B. ihren Namen und wo ihr die Pflanze gefunden habt.

Zeit für eine Sanduhr

Es braucht gar nicht viel Zeit, um eine eigene Sanduhr zu bauen. Das geht quasi im Handumdrehen. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Es braucht gar nicht viel Zeit, um eine eigene Sanduhr zu bauen. Das geht quasi im Handumdrehen.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Was ihr braucht:
  • 2 gleich große Schraubgläser
  • Kraftkleber oder eine Heißklebepistole
  • Sand – möglichst feinen, z.B. Vogelsand
  • einen großen Nagel
  • einen Hammer
  • breites Klebeband
  • buntes Papier, wasserfeste Stifte zum Dekorieren
  • eine Stoppuhr
1. Vorbereitung

Schraubt die Deckel der Schraubgläser ab und klebt die Verschlüsse mit ihren Oberseiten aufeinander. Lasst den Kleber gut trocknen.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Sand schon einmal vorsichtig durchsieben.

2. Mit Hammer und Nagel

Damit der Sand durchlaufen kann brauchen die Deckel ein Loch. Dafür nehmt ihr den Nagel her und schlagt mit dem Hammer vorsichtig ein kleines Loch durch beide Deckel.

Tipp: Achtet darauf einen Untergrund zu wählen, derunempfindlich ist, damit der Nagel nichts kaputt machen kann.

3. Abfüllen in die Gläser

Jetzt braucht ihr etwas Fingerspitzengefühlt. Füllt vorsichtig den Sand in ein Schraubglas.

4. Das Verschließen

Jetzt könnt ihr die Gläser verschließen. Schraubt den Doppeldeckel zunächst auf das mit Sand gefüllte Glas und das andere obendrauf. Jetzt ist es schon fast geschafft.

5. Zeit für den Uhrenvergleich

Um zu wissen, wie lange eure Sanduhr läuft, müsst ihr sowohl die Sanduhr als auch die Stoppuhr gleichzeitig starten. Dreht dafür die Sanduhr um und schaut wie lange der Sand in das andere Glas läuft.
Wenn ihr Sand hinzufügt verlängert sich die Laufzeit. Läuft die Sanduhr zu lange, nehmt etwas Sand heraus.

6. Das Verzieren

Seid ihr zufrieden mit der Laufzeit eurer Sanduhr könnt ihr mit dem Dekorieren beginnen. Umwickelt die Mitte – also da wo der Doppeldeckel ist – mit dem breiten Klebeband. Dadurch wird die Sanduhr stabiler. Danach könnt ihr sie nach Lust und Laune dekorieren.

Tipp: Denkt beim Dekorieren daran, dass ihr den Sand gut sehen könnt. Sonst wisst ihr nämlich nicht, wann die Zeit abgelaufen ist.

 

Tipps für die Sanduhr:
  • den Vogelsand bekommt ihr in der Drogerie. Am besten ihr siebt ihn einmal durch, bevor ihr ihn in das Schraubglas füllt.
  • Je größer eure Gläser sind, desto länger kann die Sanduhr laufen.
  • das Klebeband um die verklebten Deckel ist deshalb wichtig, weil sonst bei jedem Umdrehen Sand herausfallen kann. Also auch wenn es dicht ausschaut, sicherheitshalber mit Klebeband umkleben
  • solltet ihr die Deckel mit der Heißklebepistole festkleben, denkt bitte daran, dass sie sehr heiß werden. Verbrennt Euch nicht die Finger!

Riesenseifenblasen selbstgemacht

Die schillernden Riesenseifenblasen sind ein Spaß für Groß und Klein. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Die schillernden Riesenseifenblasen sind ein Spaß für Groß und Klein.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Was ihr braucht:
  • 250 ml Spülmittelkonzentrat
  • ½  Päckchen Backpulver
  • 10 g Guakernmehl
  • Wasser
  • eine große Schüssel
  • einen Schneebesen oder Kochlöffel
  • Schraubgläser
  • zwei Stöcke
  • Wolle
1. Der Einkauf

Guakernmehl findet ihr im Bio-Markt oder gut sortierten Supermärkten. Es ist ein natürliches Verdickungsmittel. In dem Seifengemisch sorgt das Guarkernmehl dafür, dass die Seifenblasen nicht direkt zerplatzen.

2. Das Mischen

Alle Zutaten bis auf das Wasser vorsichtig miteinander vermischen. Es dürfen keine Klümpchen entstehen und versucht, so wenig Schaum wie möglich entstehen zu lassen.

Tipp: Ganz ohne Schaum geht es meistens nicht. Aber das ist kein Problem. Lasst die Flüssigkeit einfach kurz stehen.

3. Das Abfüllen

Jetzt kann das Konzentrat in die Schraubgläser abgefüllt werden. So habt ihr immer einen kleinen Vorrat daheim. Das Seifenblasenkonzentrat hält mehrere Monate.

4. Das Werkzeug

Um das Riesenseifenblasen-Werkzeug herzustellen, benötigt ihr die zwei Stöcke und die Wolle. Den Wollfaden befestigt ihr einfach mit Knoten an den Stöcken, so dass ein Dreieck entsteht. Wenn ihr mögt, könnt ihr noch weitere Fäden in das Dreieck einfügen.
Als Alternative könnt ihr auch einen Draht gleichmäßig mit Wolle umwickeln und diesen an einem Stock befestigen. Es darf kein Draht mehr zu sehen sein, da sonst die Seifenblasen-Lösung nicht haftet.

5. Das Mischverhältnis

Das Konzentrat wird im Verhältnis 1:10 bis 1:16 mit Wasser gemischt. Am besten ihr fangt mit 1:10 an und probiert die Riesenseifenblasen aus. Wenn es noch nicht flüssig genug ist, ändert das Mischverhältnis bis es klappt.

Tipp: Ihr müsst das Mischverhältnis beim jedem Mal neu testen. Das liegt vor allem an den Wetterverhältnissen und der Luftfeuchtigkeit.

 

Tipps:
  • Seifenblasen mögen die Sonne nicht so sehr. Am längsten halten sie, wenn es etwas feucht ist.
  • Rund um den Behälter mit dem Seifenblasenschaum kann es mit der Zeit ziemlich rutschig werden. Also vorsicht!
  • Fairy Ultra Konzentrat hat die besten Eigenschaften für die Riesenseifenblasen.
  • Wenn ihr die Seifenblasen-Mischung einen Tag ruhen lasst, werden die Seifenblasen noch etwas stabiler.

Knetseife zum Muttertag

Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist gerade ganz besonders wichtig. Der Übertragungsweg von Krankheitserregern, wie dem Coronavirus, kann damit abgewaschen und unterbrochen werden. Probiert es also mit einer selbsthergestellten Knetseife aus! <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist gerade ganz besonders wichtig. Der Übertragungsweg von Krankheitserregern, wie dem Coronavirus, kann damit abgewaschen und unterbrochen werden. Probiert es also mit einer selbsthergestellten Knetseife aus!
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Was ihr braucht:
  • Duschgel
  • Speisestärke
  • etwas Öl
  • einen Löffel
  • eine kleine Schüssel
  • Kräuter oder Blumen zum Verzieren
  • Schraubglas zum Verpacken
  • kleine Ausstechförmchen
  • Nudelholz
1. Vorbereitung

Stellt alle Materialien so hin, dass ihr alles griffbereit habt. Später werdet ihr die Knetseife an den Fingern haben. Wenn ihr Kräuter und Blumen in die Seife arbeiten möchtet, solltet ihr diese waschen und vorsichtig trocken tupfen und in einer Schale neben euch stellen.

2. Die Seife entsteht

Gebt zu dem Duschgel nach und nach Speisestärke und verrührt es vorsichtig. Ist die Masse zu trocken und bröckelig, fügt ihr noch etwas Duschgel hinzu. Ist sie zu feucht, mischt ihr mehr Speisestärke unter. Die Masse sollte sich wie richtige Knete anfühlen.
Tipp: Irgendwann kommt der Zeitpunkt, da ist es einfacher, die Hände und nicht den Mixer zum Kneten zu benutzen.

3. Der letzte Schliff

Die Masse ist noch nicht so geschmeidig, wie sie zum Schluss sein sollte. Jetzt gebt ihr ein wenig Öl hinzu und knetet es vorsichtig ein.

4. Das Verzieren

Wenn eure Seife eine gute „knetige“ Konsistenz hat, könnt ihr nach Belieben noch Kräuter und Blumen aus dem Garten unterkneten.

5. Formen

Formt den Teig in den Händen zu kleinen Kugeln. Oder rollt den Teig aus, um mit den Förmchen Figuren auszustechen. Dafür müsst ihr etwas Speisestärke auf dem Tisch verteilen und den Teig ausrollen. Er sollte nicht zu dünn sein. Dann könnt ihr mit den Förmchen verschiedene Motive ausstechen. Fertig ist eure Knetseife!

Tipps
  • Für das Händewaschen braucht ihr nicht viel Seife -  brecht einfach ein kleines Stückchen ab.
  • Nach dem Zusammenmischen solltest du die fertige Masse in einem luftdichten Gefäß aufbewahren, z.B. einem Schraubglas.
  • Beachtet, dass die Seife nicht so lange haltbar ist wie die, die ihr im Laden kaufen könnt: Sie wird schneller trocken und bröselig. Mit warmen Wasser lässt sie sich dennoch gut aufschäumen.

Maibaum für daheim

Der selbstgebastelte Maibaum passt perfekt auf jeden Tisch. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Der selbstgebastelte Maibaum passt perfekt auf jeden Tisch.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Was ihr braucht:
• 2-3 frische Äste
• einen Holzstab oder einen dickeren Ast
• eine kleine Holzplatte, zum Befestigen des Holzstabs oder des Asts
• eine Schere
• Draht zum Wickeln
• eine Reiszwecke oder einen kleinen Nagel
• verschiedene bunte Bänder
• Farben zum Verzieren

• kleine grüne Äste zum Wickeln (z.B. aus Buchsbaum oder Birkenzweige)

1. Den Baum aufstellen

Befestigt den Holzstab oder den Ast auf der kleinen Holzplatte.

Tipp: Entweder mit Leim oder Kleber oder wenn ihr einen Nagel habt, könnt ihr ihn vorsichtig von unten einschlagen.

2. Das erste Verzieren

Wenn ihr es bunt mögt, könnt ihr nun schon die ersten Verzierungen anbringen. Den Stab mit Band verschönern oder anmalen – so wie es euch gefällt.

3. Den Kranz wickeln

Aus den frischen Ästen formt ihr einen runden Kreis. Wenn ihr verschiedene Äste umeinanderwickelt, sollte der Kreis halten. Ansonsten nehmt einfach ein Stück Draht zur Hilfe.  

4. Der Kranz wird grün

Jetzt legt ihr nacheinander kleine Stücke vom Buchs um eure Äste und befestigt das Ende mit dem Draht. Achtet darauf, dass die nächsten Äste vom Buchs immer über dem Draht sind, damit man ihn nicht sieht. So geht es weiter - bis der ganze Kranz grün umwickelt ist.  

5. Die Aufhängung

Der Kranz soll nachher in der Mitte hängen. Dafür braucht ihr zwei gleich lange Stücke Band. Das Band sollte nicht zu kurz sein, so dass ihr es noch um den Kranz festknoten könnt. Hängt der Kranz mittig und ist gerade, fixiert ihr das Band oben am Holzstab oder dem Ast mit einer Reiszwecke oder dem kleinen Nagel.  

6. Das zweite Verzieren

Jetzt fehlen eurem Maibaum nur noch viele bunte Schleifen. Einmal um den Kranz geknotet und schön verteilt - fertig ist euer Maibaum für den Tisch!

 
Maibaum-Tipps 
• Buchs sollte nie ohne Handschuhe gepflückt werden, da er giftig ist. Ihr könnt natürlich auch mit anderen grünblättrigen Zweigen den Kranz umwickeln, geht einfach in den Wald und seid kreativ.
• Statt Schleifenband könnt ihr auch bunte Wollreste zum Schmücken des Baums nutzen.
 

Löwenzahnhonig selbstgemacht

Der selbstgemachte Löwenzahnhonig schmeckt auf dem Brot, im Joghurt und eignet sich zum Süßen von Tees. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Der selbstgemachte Löwenzahnhonig schmeckt auf dem Brot, im Joghurt und eignet sich zum Süßen von Tees.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang

Honig ohne die tüchtigen Bienchen? Ganz einfach: mit Löwenzahnhonig! 🌼🌼🌼
Es ist zwar kein "richtiger" Honig vom Imker, aber bestimmt genauso lecker. Wenn er fertig ist, könnt ihr ihn auf dem Frühstücksbrot essen, oder zum Süßen des Tees hernehmen. Probiert es einfach mal aus, jetzt wo die Löwenzahnblüten auf den Wiesen gelb leuchten.

Was ihr braucht:

• einen Liter Wasser
• ein Kilo Zucker
• eine halbe Bio-Zitrone
• ca. 200 Gramm Löwenzahnblüten
• ein altes Marmeladenglas mit Deckel
• einen Topf
• ein Sieb

1. Die Vorbereitung

Wascht die gesammelten Blüten gründlich mit kaltem Wasser ab. Gebt nur die gelben Blüten in einen Topf und gießt das Wasser darüber.

2. Eine kurze Ruhezeit

Deckt den Topf mit einem Deckel ab und lasst alles etwa zwei Stunden ziehen.

3. Das erste Kochen

Jetzt bringt ihr die Mischung für einen Moment zum Kochen und lasst es dann wieder abkühlen. Dieser Sud muss über Nacht ziehen.

4. Am nächsten Morgen

Am nächsten Morgen müsst ihr die Blüten durch ein Sieb abgießen. Jetzt gebt ihr den Zucker und die in Scheiben geschnittene Zitrone dazu.
Tipp: Passt auf, das keine Kerne mehr in der Zitronen stecken!

5. Das zweite Kochen

Bringt die Mischung zum Köcheln.

6. Die richtige Konsistenz

Um zu testen, ob die Mischung die richtige Konsistenz hat, könnt ihr eine kleine Menge auf einen Teller geben und auskühlen lassen. Wenn die Konsistenz ähnlich „normalem“ Honig ist, dann hat alles lang genug geköchelt.
Sollte es noch nicht fest genug sein, dann muss der Sud noch ein wenig weiterköcheln. Testet die Konsistenz dann in regelmäßigen Abständen.

Tipps für den Löwenzahnhonig
  • Nur die Blüten vom Löwenzahn pflücken und nicht die ganze Pflanze abschneiden.
  • Wenn ihr die Hüllblätter (das Grüne) der Blüten entfernt, wird der Honig weniger herb.
  • Verwendet am besten sterilisierte Gläser, um die Haltbarkeit zu verlängern.
  • Achtet darauf, den Löwenzahnhonig in keine nassen oder zu kühlen Gläser abzufüllen. Ansonsten kristallisiert der Honig.
  • Gelagert wird der „Honig“ im Vorratsschrank oder in der Speisekammer. Dort ist er etwa ein Jahr haltbar.

Das KinderKritzelKnobelBuch

Mit dem KinderKobelKritzelBuch auf Entdeckungsreise durch die sieben Museen des Bezirks Oberbayern. <br/> © Bezirk Oberbayern
Mit dem KinderKobelKritzelBuch auf Entdeckungsreise durch die sieben Museen des Bezirks Oberbayern.
© Bezirk Oberbayern

Für Entdecker und Entdeckerinnen zum Rätseln, Spielen, Malen und Kritzeln. Das KinderKnobelKritzelBuch nimmt Kinder mit auf die Reise zu sieben Museen des Bezirks Oberbayern. Auf spielerische Weise stellt es Themen vor, mit denen sich die Museen beschäftigen, die in der (Teil-)Trägerschaft des Bezirks sind.

Auf den Seiten zum Bauernhausmuseum gibt es eine Pop-Up Bienenvilla mit Bastelanleitung und kleinen Bienensuchspiel. Kleine Imker können ihr Wissen in einem  kurzen Quiz testen und ein Puzzle- sowie ein Tiersuchspiel rund um den Häuslmannhof gibt es auch noch.
Rechts können die Dokumente für daheim heruntergeladen werden. 

Mit dabei sind neben dem Bauernhausmuseum Amerang auch das Freilichtmuseum Glentleiten, das Deutsche Hopfenmuseum in Wolnzach, das Holztechnische Museum in Rosenheim, das Holzknechtmuseum in Ruhpolding und das Haus im Donaumoos.

Herausgeber des KinderKnobelKritzelBuches ist der Bezirk Oberbayern. 

Büchsenbude für Insekten

Insektenquartiere, wie diese Büchsenbude, sind eine Bereicherung im Garten. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Insektenquartiere, wie diese Büchsenbude, sind eine Bereicherung im Garten.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Was ihr braucht:

• eine saubere Konservendose
• Schilfrohr oder Bambusstäbe
• eine Eisensäge
• einen Holzbohrer
• Baumwolle oder Watte
• einen Bindfaden

1. Dose vorbereiten

Entfernt von der Konservendose vorsichtig den Deckel und wascht sie sorgfältig aus.
Nun habt ihr zwei Gestaltungsmöglichkeiten.
Variante 1: Der Boden der Dose bleibt dran.
Variante 2: Ihr entfernt auch den Boden der Dose und könnt das Schilfrohr später hindurchstecken.

2. Schilfrohr schneiden

Variante 1: Das Schilfrohr muss in etwa auf die Länge der Dose gekürzt werden, Abstand . Dafür verwendet ihr die Eisensäge. Hier ist es besonders wichtig, dass ihr saubere Schnittkanten habt, denn sonst fühlen sich die Insekten nicht wohl und ziehen gar nicht erst ein.
Variante 2: Das Schilfrohr wird gekürzt, aber nur soweit, dass sie an beiden Seiten der Dose ca. 4 cm hervorstehen.

3. Schilfmark entfernen

Bei frischem Schilfrohr müsst ihr mit dem Bohrer vorsichtig das Mark entfernen. Dafür einfach mit dem Holzbohrer in die Mitte bohren und einmal kräftig durchpusten. Schaut doch einfach mal rein, ob alles sauber ist!

4. Durchzug vermeiden

Da Bienen keinen Durchzug mögen muss ein Ende des Schilfrohrs mit Baumwolle oder der Watte verschlossen werden. Vorsichtig in das Ende stopfen.
Tipp: Dabei kann euch der Holzbohrer weiterhelfen.

5. Die Dose befüllen

Nun befüllt ihr mit dem Schilfrohr die Dose, so dass die Stäbe schön stramm sitzen und nicht mehr wackeln können. Die mit Watte gestopfte Seite gehört natürlich nach hinten.
Nun den Bindfaden ein paar Mal um die Dose binden und festknoten.

6. Den richtigen Platz finden

Sucht für die Büchsenbude einen schönen, sonnigen Platz, der vor Regen geschützt ist - aber nicht direkt auf dem Boden.
Tipp: Die Flugbahn für die Bienen sollte immer frei sein, also die Nisthilfe auch nicht hinter Blumen verstecken. Die Dose sollte auch nicht mehr wackeln können, falls es mal zu windig ist.

Tipps für die Nisthilfe
  • Sobald die Bienen einmal eingezogen sind, dürft ihr das Bienenhotel nicht mehr umstellen - die Bienen würden sonst nicht mehr nach Hause finden. Am besten bleibt die Nisthilfe auch im Winter an ihrem Platz hängen.
  • Wenn ihr mögt, könnt ihr die Bienenwohnung auch noch mit umweltfreundlicher Farbe bemalen oder mit Wollresten umwickeln.

Origamihasen falten 

Die süßen Origamihasen sind mit ein bisschen Geschick schnell gefaltet. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Die süßen Origamihasen sind mit ein bisschen Geschick schnell gefaltet.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Was ihr braucht:

• einen quadratischen Zettel
• eine Schere
• Stifte zum Bemalen

Viel Spaß beim Falten und Gestalten!

Faltanleitung für Origamihasen
Faltanleitung für Origamihasen
Faltanleitung für Origamihasen
Faltanleitung für Origamihasen

Ostereierfärben mit Naturfarben

Für die natürlich gefärbten Eier braucht es nicht viele Materialien. <br/> © Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Für die natürlich gefärbten Eier braucht es nicht viele Materialien.
© Bezirk Oberbayern, Archiv BHM Amerang
Was ihr braucht:

• eine Handvoll Zwiebelschalen
• 2 Töpfe
• Wasser
• Zitronensaft
• Wattepad oder Küchentuch
Zum Verzieren:
• Wachsmalstifte oder eine Bienenwachskerze
• Wattestäbchen oder Pinsel
• Zitronensaft
• Speiseöl

1. Die Eier mit Essig vorbereiten

Dafür das Wattepad oder das Küchentuch mit Zitronensaft tränken und die Eier gründlich einstreichen.
Tipp: So lässt sich auch der Eierstempel wunderbar entfernen!

2. Den Farbsud vorbereiten

Die Zwiebelschalen in einem Topf mit einem Liter kaltem Wasser langsam erwärmen, einmal kurz aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen und 10 bis 20 Minuten durchziehen lassen.

3. Die Eier kochen

Während der Farbsud durchzieht, könnt ihr die Eier in dem zweiten Topf kochen

4. Den Farbsud sieben

Die Zwiebelschalen aus dem Farbsud sieben.
Tipp: Ihr könnt, die Eier auch mit den Schalen färben, dann wird das Farbergebnis aber vielleicht nicht so gleichmäßig!

5. Die Eier im Farbsud färben

Die noch warmen Eier je nach gewünschter Farbtiefe ca. 30 bis 40 Minuten im lauwarmen Farbsud ziehen lassen.

Das Verzieren:

Ihr könnt eure Eier auch nach dem Kochen mit Wachsmalstiften oder einer Bienenwachskerze bemalen, die bemalten Stellen bleiben beim Färben hell. Oder ihr nehmt nach dem Färben einen dünnen Pinsel oder ein Wattestäbchen und malt mit Zitronensaft euer eigenes Muster auf die Ostereier. Wenn ihr Stempel habt, könnt ihr auch vorsichtig kleine Muster auf das Ei stempeln.
Zum Schluss die gefärbten Eier mit etwas Speiseöl einreiben, dann glänzen sie schön.
Viel Spaß beim Färben!