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Das öde Haus.
Zeichnungen von Stefania Peter

Studioausstellung in der Furthmühle (17. Juni  bis 08. November 2020)

Einst waren die Gebäude mit Leben und Betriebsamkeit gefüllt, heute sind sie dem Verfall preisgegeben. Wer mit offenen Augen übers Land fährt, kann sie in fast jeder bayerischen Ortschaft finden: verlassene historische Bauten, darunter Bauernhöfe, Wirtschaftsgebäude, Bürger- und Handwerkerhäuser, deren endgültiges Verschwinden nur noch eine Frage der Zeit ist. Poetisch anmutend und mit wenigen Federstrichen skizziert Stefania Peters Dinge, die nicht fotografiert werden können. Eindrückliche, filigrane Zeichnungen vermitteln die noch im Verfall erhaltene architektonische Qualität der Bauwerke, deren Struktur, Materialität und Proportionen. Den Blick auf das Wesentliche fokussiert, tritt die Ästhetik der Häuser ungeachtet des heutigen Zustandes deutlich hervor.

Zur Ausstellung ist eine Postkartenmappe mit 12 Motiven erschienen, die für 7,90 Euro im Museumsladen zu erwerben ist.